Futterumstellung Hund

Futterumstellung beim Hund – so klappt der Wechsel stressfrei

Eine Futterumstellung kann sehr sinnvoll sein – z. B. bei empfindlichem Magen, Juckreiz, weichem Kot oder wenn du einfach auf hochwertigere Nahrung umsteigen möchtest. Wichtig ist: Umstellen bitte nicht „von heute auf morgen“, sondern Schritt für Schritt – damit sich Magen und Darm in Ruhe anpassen können.

Warum eine langsame Futterumstellung wichtig ist

Der Verdauungstrakt deines Hundes ist auf das bisherige Futter eingestellt. Wechselst du zu schnell, kann es zu weichem Kot, Blähungen oder Bauchgrummeln kommen. Mit einer langsamen Umstellung gibst du dem Darm Zeit, sich anzupassen.

So gehst du vor – die bewährte 10–14-Tage-Umstellung

Wenn dein Hund empfindlich reagiert, plane lieber 14 Tage ein. Bei sehr sensiblen Hunden auch länger.

  • Tag 1–3: 25 % neues Futter + 75 % gewohntes Futter
  • Tag 4–6: 50 % neues Futter + 50 % gewohntes Futter
  • Tag 7–9: 75 % neues Futter + 25 % gewohntes Futter
  • ab Tag 10: 100 % neues Futter

Was ist während der Umstellung „normal“?

In den ersten Tagen können leichte Veränderungen auftreten. Das ist oft harmlos, solange dein Hund fit wirkt.

  • leichte Veränderung der Kotkonsistenz (etwas weicher oder fester)
  • geruchlicher Unterschied beim Kot
  • veränderte Kotmenge (bei hochwertigem Futter oft weniger)
  • gelegentlich mehr oder weniger Durst

Wann solltest du die Umstellung verlangsamen?

Wenn dein Hund deutlich empfindlich reagiert, nimm einen Schritt zurück und bleib 2–3 Tage länger bei der letzten gut vertragenen Mischung.

  • anhaltend sehr weicher Kot / Durchfall
  • starke Blähungen über mehrere Tage
  • deutliches Unwohlsein, Appetitverlust

Wichtig: Bei Blut im Kot, wiederholtem Erbrechen, starker Teilnahmslosigkeit oder wenn dein Hund sehr jung/alt/krank ist: bitte tierärztlich abklären.

Praktische Tipps, damit es leichter wird

  • Futter auf Zimmertemperatur füttern (nicht direkt aus dem Kühlschrank)
  • Feste Fütterungszeiten und Ruhe beim Fressen
  • Keine zusätzlichen neuen Snacks/Kaustangen während der Umstellung
  • Wasser immer frei anbieten
  • Bei sensiblen Hunden: lieber kleine Mahlzeiten auf 2–3 Portionen verteilen

Häufige Fragen zur Futterumstellung beim Hund

Wie lange dauert eine Futterumstellung?

Meist 10–14 Tage. Bei sehr sensiblen Hunden kann es sinnvoll sein, die Schritte langsamer zu machen.

Mein Hund frisst das neue Futter nicht – was kann ich tun?

Manche Hunde brauchen 2–3 Tage, bis sie eine neue Sorte akzeptieren. Hilfreich ist: leicht erwärmen (handwarm), mit etwas warmem Wasser vermischen oder die Umstellung noch langsamer gestalten.

Kann ich Nass- und Trockenfutter mischen?

Grundsätzlich ist es möglich, aber für eine saubere Umstellung ist es einfacher, eine Hauptfutterlinie zu wählen und nicht zu viele Dinge gleichzeitig zu verändern.

Kostenloses Check-Gespräch – ich schaue kurz mit dir drauf

Wenn du unsicher bist, welche Sorte passt oder wie du am besten umstellst: Schreib mir kurz. Du bekommst eine klare Einschätzung und einen einfachen Plan – vor, während oder nach der Umstellung.

Futterumstellungspaket Hund

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